Frostsicherheit bei Naturstein: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten
Gerade in unseren Breiten mit häufigem Frost-Tau-Wechsel ist die Frostsicherheit ein entscheidendes Kriterium beim Kauf von Naturstein für den Außenbereich. Doch was bedeutet "frostsicher" eigentlich genau?
Wie entsteht Frostschaden?
Naturstein nimmt in geringem Maße Wasser auf. Gefriert dieses Wasser in den Poren, dehnt es sich aus und kann feine Risse verursachen – über viele Frost-Tau-Zyklen hinweg können sich diese Mikrorisse vergrößern. Steine mit geringer Wasseraufnahme, wie hochwertiger Travertin und Granit, sind hier deutlich widerstandsfähiger als poröse oder minderwertig verarbeitete Materialien.
Die Rolle der Verlegung
Selbst frostsicherer Naturstein kann Schaden nehmen, wenn Wasser nicht richtig abgeleitet wird. Eine funktionierende Dränage, ausreichendes Gefälle (mind. 1,5–2 %) und eine frostsichere Tragschicht aus Schotter sind daher genauso wichtig wie die Steinqualität selbst.
Fugenmaterial richtig wählen
Wasserdurchlässiges, frostbeständiges Fugenmaterial verhindert, dass sich Feuchtigkeit in den Fugen staut und dort gefriert. Bei stark beanspruchten Flächen empfiehlt sich hochwertiger, elastischer Fugenmörtel.
Unsere Empfehlung
Alle Travertin- und Granitprodukte in unserem Sortiment sind für den Außeneinsatz in Mitteleuropa geeignet und frostsicher – vorausgesetzt, sie werden fachgerecht mit funktionierendem Wasserablauf verlegt. Bei Fragen zur passenden Verlegetechnik für Ihr Projekt beraten wir Sie gerne persönlich.
Stöbern Sie in unserem gesamten Naturstein-Sortiment – von Terrassenplatten über Mauersteine bis zu Randsteinen, alles frostsicher und ab Lager Lingenfeld verfügbar.