
Der richtige Abladeplatz gehört zur Projektplanung. Platten, Mauersteine und Stufen müssen nicht nur an die Adresse gelangen: Auch der Weg vom vereinbarten Entladeort bis zur Einbaustelle sollte vorher geklärt sein. Wenige Fotos und eine klare Abstimmung helfen dabei.
1. Zufahrt beschreiben, bevor der Termin feststeht
Gibt es eine enge Einfahrt, niedrige Durchfahrten, Gewichtsbeschränkungen, eine starke Steigung oder wenig Platz zum Wenden? Teilen Sie solche Besonderheiten frühzeitig mit. Welche Zufahrt ausreicht, hängt vom vereinbarten Fahrzeug und der Entladung ab; eine allgemeine Mindestbreite wäre deshalb kein verlässlicher Maßstab.
Hilfreich sind fünf Ansichten: die Straße aus Anfahrtsrichtung, die Einfahrt, eine mögliche Engstelle, der gewünschte Abladeplatz und der weitere Weg zur Baustelle. Ergänzen Sie relevante Maße. Fotos allein zeigen nicht, welche Last ein Untergrund trägt.
2. Einen geeigneten Abladeplatz abstimmen
Klären Sie vorab, wo die Ware abgesetzt werden soll und ob der Platz zum vereinbarten Fahrzeug und Entladeverfahren passt. Weicher Boden, Gefälle und schmale Wege können die Planung beeinflussen. Halten Sie den vereinbarten Bereich am Liefertag frei und stimmen Sie die Belastbarkeit bei Bedarf mit den zuständigen Fachleuten ab.
Nach unseren aktuellen Lieferhinweisen ist eine Entladung mit Kran oder Stapler nur enthalten, wenn sie ausdrücklich im Angebot, in der Bestellung oder Auftragsbestätigung vereinbart wurde. Auch der Transport innerhalb Ihres Grundstücks muss gesondert geklärt werden. Maßgeblich sind die SBN-Hinweise zu Lieferung und Abholung und Ihre konkrete Vereinbarung.
3. Liefertermin und Verlegebeginn koordinieren
Orientieren Sie sich an der angegebenen Lieferzeit und der Auftragsbestätigung. Ein gewünschter Tag ist erst verbindlich, wenn er bestätigt wurde. Stimmen Sie einen festen Einsatz Ihrer Handwerker deshalb mit dem bestätigten Ablauf ab. Prüfen Sie auch, wer am Liefertag erreichbar ist und Rückfragen zum Abladeplatz beantworten kann.
Die Checkliste für den Vortag
- Lieferadresse und erreichbare Telefonnummer stimmen.
- Zufahrtsbesonderheiten wurden mitgeteilt und geklärt.
- Der vereinbarte Abladeplatz ist frei und geeignet.
- Entladeart und Leistungsumfang sind bestätigt.
- Der weitere Transport zur Einbaustelle ist organisiert.
- Eine erreichbare Ansprechperson kennt Bestellung und Abladeplatz.
4. Bei der Ankunft Überblick behalten
Gleichen Sie die Lieferung mit den Unterlagen ab und betrachten Sie die zugänglichen Verpackungen und Waren. Fotografieren und notieren Sie auffällige Schäden möglichst direkt. Melden Sie Unklarheiten mit Bestellnummer und aussagekräftigen Bildern an SBN. Verarbeiten Sie betroffene Stücke erst, nachdem das weitere Vorgehen geklärt wurde.
Eine baustellentaugliche Fotoübersicht zeigt die gesamte Lieferung, die betroffene Verpackung und das Detail. So bleibt nachvollziehbar, welcher Bereich gemeint ist. Die Checkliste ergänzt die konkrete Liefervereinbarung; sie legt keine zusätzlichen Fristen fest.
5. Paletten und Abholung nicht vergessen
Ob für Paletten oder Kisten Pfand anfällt und wie eine Rückgabe funktioniert, richtet sich nach dem Angebot. Gehen Sie nicht automatisch von einer kostenlosen Abholung aus.
Wenn Sie selbst abholen möchten, vereinbaren Sie dies vorher und warten Sie die Abholbereitschaft ab. Klären Sie Fahrzeug, Nutzlast, Beladung und geeignete Ladungssicherung. Die SBN-Abholadresse lautet Karl-Lösch-Straße 5, 67360 Lingenfeld; die aktuellen Einzelheiten stehen in den Fragen zu Lieferung und Abholung.
Materialauswahl und Logistik gemeinsam vorbereiten
Für eine Terrasse hilft zusätzlich unser Ratgeber zu Menge und Materialkosten. Vergleichen Sie vor der Anfrage die gewünschten Terrassenplatten oder Mauersteine und bringen Sie Skizze und Zufahrtsfotos zur Beratung mit.
Titelbild: Baustellensituation aus unserem Bildarchiv. Es illustriert Platzbedarf und Arbeitsumgebung, nicht ein zugesichertes SBN-Lieferfahrzeug oder Entladeverfahren. Lieferhinweise geprüft am 15. September 2026.